Tollwut-Virus bei verstorbenem Hund nachgewiesen
In Rheinland-Pfalz wurde bei einem verstorbenen, aus Russland eingeführten Hund Tollwut nachgewiesen. Dies wurde vom Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt. Weitere Informationen dazu finden Sie in den unten stehenden Pressemitteilungen des Rhein-Pfalz-Kreises sowie der Bundestierärztekammer.
Pressemitteilung des Rhein-Pfalz-Kreises vom 16.02.2026
Tollwut-Virus bei verstorbenem Hund nachgewiesen
Im Rhein-Pfalz-Kreis ist bei einem verstorbenen Hund aus Dannstadt-Schauernheim der Tollwut-Erreger RABV nachgewiesen worden. Das ursprünglich aus Russland stammende Tier zeigte Verhaltensauffälligkeiten und kam in Quarantäne, bevor es verstarb. Die Veterinärbehörde des Kreises hat bereits sämtliche Kontakte ermittelt und informiert. Eine Gefahr für weitere Tiere im Rhein-Pfalz-Kreis besteht derzeit nicht. Die Kriminalpolizei Ludwigshafen ermittelt wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Tiergesundheitsgesetz.
Pressemitteilung der Bundestierärztekammer vom 17.02.2026
Auslandstierschutz mit Risiko: Tollwutfall alarmiert - Gefälschte Impfnachweise gefährden Tier- und Menschengesundheit
Anlässlich eines aktuellen Tollwutfalls bei einem Welpen in Rheinland-Pfalz mahnt die Bundestierärztekammer (BTK) erneut zur Vorsicht bei der Aufnahme von Hunden aus dem Auslandstierschutz. Der betroffene Welpe aus Russland war laut Impfpass gegen Tollwut geimpft. Nach derzeitigem Stand muss jedoch davon ausgegangen werden, dass entweder keine wirksame Impfung erfolgt ist oder der Impfeintrag gefälscht wurde.

